Autor(en): Hanna, mit einzelnen Anmerkungen von Valentin(o)
Während sich die Kinder der Reisegruppe gestern schon früher ins Zimmer zurückzogen, verblieben die Eltern noch an der Bar und leerten mit den Gastgebern den ein- oder anderen Jägermeister. Da der Ventilator über dem Bett leider den Geist aufgegeben hatte, musste man sich eben anders zum Schlaf verhelfen. 😉 Immerhin gab es heute in der Früh wieder genug Wasserdruck für eine (Kaltwasser-)Dusche, also starteten wir erfrischt und ausgeruht in den Tag.
Nach dem Frühstück mussten wir uns vom Naturparadies Corcovado und unseren Gastgebern verabschieden und so ging es wieder zurück über Stock und Stein und durch die Flüsse nach Puerto Jimenez. Je ländlicher (Euphemismus) hier die Straßen sind, desto mehr werden aus Verkehrsregeln Vorschläge. Manchmal wird statt rechts auch kurzerhand links gefahren, um dem Staub auszuweichen. Die Lösung unseres Fahrers und Reiseleiters? Einfach mal Hupen und rechts überholen, geht auch…
Sehr zur Freude von Stoßdämpfern und Bandscheiben erwartete uns nach Puerto Jiménez eine zweispurige, asphaltierte Straße. Allerdings blieb die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 60km/h, was sich davor auf den Schotterstraßen sehr sportlich, jetzt eher seeeehr entschleunigt anfühlte. Dafür konnten wir auch aus dem Auto heraus die Landschaft genießen.
Hügelig ging es weiter ins Landesinnere und dann auf der „Panamericana“ – ähnlich einer Bundesstraße bei uns – Richtung Norden. Der Mittagsstopp führte uns nach Uvita, wo die berühmte Walfisch-Flosse (der Walfisch- oder Kreuzworträtsel-Experte weiß: Fluke) aus Sand liegt, die wir von oben bereits aus dem Rübenbomber bestaunen konnten. Der schöne Schein trog allerdings, da wir am Weg hinaus zur Flosse von der schnell einströmenden Flut überrascht wurden, welche die Sandbank, auf der wir unterwegs waren, komplett unter Wasser setzte. Durch kniehohes Wasser wateten wir zurück zum Strand…während die Geier (oder doch Möwen) am Himmel kreisten.
Zusätzlich wurde die Badefreude davon getrübt, dass Andrea‘s Sonnenbrillen-Clip-On einer Welle zum Opfer fiel. Am heutigen Tag schon die zweite Niederlage, nachdem Valentino beim Schuhe ausbeuteln eine Socke über den Balkon in den Regenwald beförderte. Naja, hoffentlich schaut jetzt wenigstens irgendeine Krabbe cool aus mit Sonnenbrille 😉
Nach einer letzten Stunde Fahrzeit erreichten wir dann unser heutiges Quartier: eine sehr schöne, südländisch angehauchte Villa in einer Anlage mit eigenem Pool. Hier werden wir uns jetzt am Abend noch eine Abkühlung von den 31 Grad Celsius gönnen. Ohne Wellen und ohne Flut. Sehr entspannt also – oder fast schon langweilig?






Solange ihr noch vollzählig seid halten sich die Verluste ja in Grenzen 🙂 Weiterhin gute Reise!
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Grundsätzlich wäre die Vollzähligkeit schon noch unser Ziel😊
Glück gehabt, dass es nur der Sonnenaufsatz und nicht die ganze Brille war. Das Gute dabei ist, Andrea hat noch einen zweiten Aufsatz. Blöd ist halt, dass der in Graz liegt😂
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Beim Plausch mit meinem neuen tschechischen Freund, dem Lodgemanager (Aussteigertyp, 70 Jahre alt und Jägermeisterfreund) habe ich erfahren, warum mitten im Nationalpark am Strand Polizisten postiert sind: über diese Strände werden Drogen zwischen Nicaragua und Panama geschleust. Also werden wir doch keine Lodge kaufen und aussteigen 😏
Und mit 60 über meine geliebte unpaved road zu fahren entlohnt für den einen oder anderen Asphalt-40er!!!
Im Grunde bin ich halt doch ein Ralleyfahrer. 😊
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Neues Logo vom Playa Uvita :
https://de.depositphotos.com/120894014/stock-photo-crab-with-sunglasses.html
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Naja, wer den Schaden hat…. 😣😎
Aber auch ohne Sonnenfilter ist Costa Rica einfach strahlend schön!
Übrigens, Andreas‘ Idee von einem „Tschecherl am Strand“ blüht weiter. Jetzt haben wir mal den gelebten Traum des Tschechen*) Milan kennengelernt – mitsamt Höhen und Tiefen: ein Hauch von Robinson Crusoe in paradiesischer Landschaft, aber kaum Infrastruktur. Handwerkliches Geschick ist stets gefragt, und persönlicher Einsatz – rund um die Uhr – sowieso… Zum Wohl der Gäste …😊
*) Was für ein Zufall?! Aber das Wort Tschecherl hat nix mit der Herkunft des Betreibers zu tun.
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