Da wir gestern nach unserem langen Reisetag den Abend nur mehr im Hotel-Pool und -Restaurant ausklingen ließen, stand heute noch ein Stadtbesuch in der alten Hauptstadt Cartago am Programm. Wir besuchten dort die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles. Sie ist die Haupt-Kirche in diesem Land wo ca. 65% katholisch und 35% protestantisch sind. Der zweite Programmpunkt waren die Ruinen des „Templo Inconclusio de Santiago Apostol“ – die älteste Kirche Costa Ricas, die allerdings mehrmals Ausbrüchen den Vulkans Irazú zum Opfer gefallen ist. Heute stehen davon noch die Grundmauern, innen ist sie mit vielen Pflanzen begrünt worden.
Obligate Klopause mit Kaffee-Stärkung gab es beim McDonalds, immerhin mussten wir einmal überprüfen, ob er hier mit daheim vergleichbar war. Fazit: in diesem Laden weiß man auf der ganzen Welt ziemlich genau, was einen erwartet. Weiter ging es dann ca. 45 min bis in die neue Hauptstadt San José. Trotz Großstadtverkehr und teilweise sehr unübersichtlichen Kreuzungen schafften wir es bis zu einem Parkplatz nahe des Zentrums. Auf dem Weg in die Innenstadt begegneten wir dann komplett zufällig einem jungen Mann, der uns zu einer „Free Walking Tour“ – also einer gratis Stadtführung – einlud. Zuerst waren wir etwas misstrauisch, doch er erzählte uns, dass er jeden Tag zwei Führungen mache, selber auf der Uni „Zentralamerikanische Geschichte“ studiert habe und sieben Sprachen (unter anderem auch deutsch) spreche. Wir waren schließlich überzeugt und so zeigte er uns gemeinsam mit einer 20-köpfigen Gruppe aus verschiedensten Ländern in ca. 2 Stunden die Stadt. Mit viel Charme, Witz und sogar Kletter-Einlagen erzählte er uns sowohl Geschichtliches, wie auch Geografisches und Praktisches (was man als Tourist hier so wissen und beachten muss) über das Reiseland Costa Rica. Nach der Tour erntete er großen Applaus – und natürlich auch einiges an Trinkgeld, welches aber durchaus verdient war.
Weiter ging es mit einem Mittagssnack in einem von unserem Stadtführer empfohlenen kleinen Lokal. Obwohl die Kellnerin gar kein Englisch konnte, schafften wir es irgendwie, etwas zu bestellen. Gestärkt ging es nun also zu unserem letzten Programmpunkt, dem Goldmuseum. Hier konnte man Allgemeines über die Entwicklung der Menschen in Costa Rica erfahren, mit besonderem Fokus auf Werkzeugen und Skulpturen, die sie aus verschiedensten Materialen in den unterschiedlichen Epochen herstellten – mit besonderem Fokus auf der Goldverarbeitung in Costa Rica. Eine Sonderausstellung brachte uns zusätzlich die verschiedenen Währungen, die es hier im Laufe der Zeit gegeben hatte, näher.
Ein weiterer Fixpunkt auf jeder Urlaubs-Liste ist natürlich das Hard Rock Cafe, welches wir am Weg zu unserem Hotel besuchten, da es bereits etwas außerhalb der Stadt liegt. Beim Souvenir-Einkauf waren wir leider nicht so erfolgreich, da es hier tatsächlich keine Hard Rock Cafe Pins gibt. Dafür gab es dann zum Abendessen gute Burger – ein gelungener Ausklang für einen schönen Urlaub.


























































