Autor: Andrea (mit ein paar Kommentaren von Andreas)
Ein Tipp für alle, die in der Regenzeit in den Dschungel fahren vorneweg: Drybags mitnehmen und Zimmer mit Klimaanlage (mit Trockenfunktion) buchen. Sonst wird alles feucht und modrig. Mir tun schon jetzt die anderen Passagiere beim Heimflug neben uns leid 😂
Heute fuhren wir vom karibischen Strand über den Vulkan Irazu ins zentrale Hochland. Dabei legten wir ein paar Tausend Höhenmeter zurück. Ironie des Tages: die ersten Regentropfen fielen erst, als wir im Hotel ankamen.
Die heutige Tagesetappe führte zuerst von Puerto Viejo nach Limon, wo wir gleich mitten im Geschehen des Güterverkehrs steckten. Wir entdeckten u. a. viele riesige Chiquita und Dole Trucks, die uns schon aufgrund ihrer Größe beeindruckten.

Vom Atlantik landeinwärts gings dann stetig bergauf in geschätzten Tausend Kurven.
Auch die Landschaft präsentierte ihre vielfältigen Seiten. Im Landesinneren Costa Ricas wird intensive Landwirtschaft betrieben. Je weiter wir uns die Irazu Hochgebirgsstraße hinaufschlängelten, desto mehr wunderten wir uns darüber, was in diesen Höhenlagen alles angebaut wird bzw. wachsen und gedeihen kann.

Bananen 
Zuckerrohr 

Kaffee
Auf über 2200 m Seehöhe wachsen nicht nur Palmen, es werden auch großflächig Zwiebel, Kraut, Kartoffel und anderes Gemüse angebaut. Auch Rinder weiden auf den saftigen Almwiesen, manchmal verirren sie sich sogar auf die Straße. Vor allem im Nebel wie wir ihn ab 2600 m hatten. Die tiefste Temperatur des Tages (9 Grad auf 3300 m) ließ uns wieder an Graz denken.
Unser Ralleyfahrer Andreas trieb unseren Schlitten (3 Tonnen, 11 l/100km) sehr zielstrebig hinauf Richtung Vulkankrater auf rund 3400 Meter und war dann sehr enttäuscht, dass wir diesen im dichten Nebel gar nicht sehen konnten. Detail am Rande: hier wachsen noch immer Bäume und blühen Blumen und Sträucher.
Bergab erreichten wir bald unser Ziel, die Stadt Cartago. Bevor wir mit Sightseeing begannen, wollten wir noch unser Gepäck ins Hotel bringen, doch leider stand an der angegebenen Adresse ein riesiges Zementwerk, was Valentin imponierte. Dank Hannas Navigationstalent fanden wir schließlich doch die richtigen Zufahrt zu einem wirklich tollen Wellnessresort im Grünen, im wahrsten Sinne ein Geheimtipp. Also ist Sightseeing halt morgen. Wir wollen ja unsere Präsidentensuite und den Pool genießen…
Anmerkung zur Navigation: sowohl das Garmin-Navi als auch Google-Maps sind hier sehr oft überfordert, einzig maps.me (auch offline) funktioniert immer, ausser heute bei der Hotelsuche.











Lieber Andreas!
Fahr ein wenig umweltfreundlicher!!
Noch einen schönen Aufenthalt und mehr Sonnenschein
Liebe Grüße aus dem sonnigen Graz
LikeLike
Hallo ihr Lieben! Danke für die lustigen, unterhaltsamen und lehrreichen Geschichten und Fotos.
Kommt wieder gut zurück!
LikeLike