Gut angekommen in Graz

Der nur 2, 5 stündige Aufenthalt in New York (Flughafen Newark) ist super problemlos abgelaufen, wir mussten obwohl Transitpassagiere das komplette Programm durchlaufen: Einreise in USA, Gepäck abholen, Zollkontrolle, Gepäck wieder aufgeben und wieder Security für die Weiterreise. Das Ganze wurde noch mit einem Terminalwechsel verzögert.

Nach dem Rübenbomber nach Corcovada folgte nun das zweite fliegerische Highlight, der neue Airbus 350 von Lufthansa. Wir hatten aufgrund der schwächeren Auslastung jeweils zu zweit eine Dreierreihe. Schlafen war trotzdem nicht ganz so einfach, aber etwas hat dann doch jeder noch abbekommen.

Am Flughafen in Graz habe ich noch für den Rückflug Hans-Jürgen mit einer Unycom-Abordnung getroffen, so ist auch der letzte Teil der Reise in nebelige, kalte Graz sehr kurzweilig verlaufen.

Zwei Wochen toller Urlaub liegen nun zurück, wirklich viele sehr interessante Momente haben wir in einem sehr abwechslungsreichen Urlaubsland erleben dürfen. Und ja, mehr folgt sicher noch in der einen oder anderen gemeinsamen Urlaubsnachbesprechung mit den interessierten Bloglesern 👍

Heimreise

Ja, der gestrige Tag mit der Crazy-Tour in San Jose war schon sehr lustig. So kann man eine eigentlich nichtssagende Kleinstadt wirklich spannend präsentieren!

Das letzte Hotel war wirklich nur mehr für den Transit zum Airport gedacht, war wohl das „einfachste“ Quartier in Costa Rica.

Sind sicherheitshalber früh in Richtung Airport aufgebrochen. Es hat aber, wie in solchen Fällen üblich, bisher alles perfekt funktioniert.

Quartier verlassen, blauer Himmel

Frühstück, Tanken, 15 km zum car return gefahren, Auto vollständig retourniert (die Stoßdämpfer haben die hunderten Schlaglöcher bei Tempo 60 gut verkraftet 👍, rund 1500 km gefahren).

Am Flughafen ist sehr wenig los und so warten wir bereits 3 Stunden vor Abflug am Gate. Hoffentlich klappt das Umsteigen in Newark auch so unkompliziert 👏

Von 0 auf 3420 in 5 Stunden

Autor: Andrea (mit ein paar Kommentaren von Andreas)

Ein Tipp für alle, die in der Regenzeit in den Dschungel fahren vorneweg: Drybags mitnehmen und Zimmer mit Klimaanlage (mit Trockenfunktion) buchen. Sonst wird alles feucht und modrig. Mir tun schon jetzt die anderen Passagiere beim Heimflug neben uns leid 😂

Heute fuhren wir vom karibischen Strand über den Vulkan Irazu ins zentrale Hochland. Dabei legten wir ein paar Tausend Höhenmeter zurück. Ironie des Tages: die ersten Regentropfen fielen erst, als wir im Hotel ankamen.

Die heutige Tagesetappe führte zuerst von Puerto Viejo nach Limon, wo wir gleich mitten im Geschehen des Güterverkehrs steckten. Wir entdeckten u. a. viele riesige Chiquita und Dole Trucks, die uns schon aufgrund ihrer Größe beeindruckten.

Vom Atlantik landeinwärts gings dann stetig bergauf in geschätzten Tausend Kurven.

Auch die Landschaft präsentierte ihre vielfältigen Seiten. Im Landesinneren Costa Ricas wird intensive Landwirtschaft betrieben. Je weiter wir uns die Irazu Hochgebirgsstraße hinaufschlängelten, desto mehr wunderten wir uns darüber, was in diesen Höhenlagen alles angebaut wird bzw. wachsen und gedeihen kann.

Auf über 2200 m Seehöhe wachsen nicht nur Palmen, es werden auch großflächig Zwiebel, Kraut, Kartoffel und anderes Gemüse angebaut. Auch Rinder weiden auf den saftigen Almwiesen, manchmal verirren sie sich sogar auf die Straße. Vor allem im Nebel wie wir ihn ab 2600 m hatten. Die tiefste Temperatur des Tages (9 Grad auf 3300 m) ließ uns wieder an Graz denken.

Unser Ralleyfahrer Andreas trieb unseren Schlitten (3 Tonnen, 11 l/100km) sehr zielstrebig hinauf Richtung Vulkankrater auf rund 3400 Meter und war dann sehr enttäuscht, dass wir diesen im dichten Nebel gar nicht sehen konnten. Detail am Rande: hier wachsen noch immer Bäume und blühen Blumen und Sträucher.

Bergab erreichten wir bald unser Ziel, die Stadt Cartago. Bevor wir mit Sightseeing begannen, wollten wir noch unser Gepäck ins Hotel bringen, doch leider stand an der angegebenen Adresse ein riesiges Zementwerk, was Valentin imponierte. Dank Hannas Navigationstalent fanden wir schließlich doch die richtigen Zufahrt zu einem wirklich tollen Wellnessresort im Grünen, im wahrsten Sinne ein Geheimtipp. Also ist Sightseeing halt morgen. Wir wollen ja unsere Präsidentensuite und den Pool genießen…

Anmerkung zur Navigation: sowohl das Garmin-Navi als auch Google-Maps sind hier sehr oft überfordert, einzig maps.me (auch offline) funktioniert immer, ausser heute bei der Hotelsuche.

Badetag in der Karibik

Der Regen ist hier Fixprogramm, also gilt es die Regenpausen gut zu füllen.

Gleich nach dem Frühstück der morgendliche Spazierweg (50 m) zum Strand. Diesmal mit der Kamera und so hat Valentin wieder tolle Tierbilder gemacht.

Beim Besuch des Strandes Playa Manzanillo hatten wir beim Baden gut 2,5 Stunden Regenpause. Aber auch bei dieser Art Sommerregen konnten wir entweder weiter baden oder es als grosse Regenwalddusche sehen. Die Sachen sind ohnehin nass und bei der hohen Luftfeuchtigkeit wird auch im Quartier einfach nix trocken…

Um 15 Uhr war der Besuch einer Ara-Auffangstation geplant, Ruhetag laut Website Sonntag, daher extra für heute aufgehoben. Beim Reservieren wurde uns leider mitgeteilt, dass die Station heute geschlossen ist.

Also auf zum Bummeln und Stimmung geniessen nach Puerto Viejo, einem kleinen Aussteigerort. Da gab es auch leckeres karibisches Essen und tolle Fruchtsäfte.

Zu Hause gab es noch einen anderen Saft, rein zur Verbesserung der Verdauung🥃…

während draussen vor dem Bungalow die Vögel in den Palmen schlafen.

Vom Regen in die Karibik…

Nachdem es in der Nacht und auch am Morgen aus vollen Kübeln gegossen hat, freuen wir uns schon auf Sonne und Strand an der Karibikküste. Heute am Steuer unserer rund 5 stündigen Autofahrt sind Hanna und Valentin, da ich in der Nacht doch einige Zeit am WC verbringen durfte.

Leider wurde das Wetter während der Fahrt nur geringfügig besser und so liefern wir heute mal typische Strassenfotos.

„Kurz“ vor der Provinzhauptstadt Limon kamen wir dann in eine ca 30 km lange Baustelle, davon 8 km Stop&Go. Die Baustelle wird von den chinesischen Freunden abgewickelt, man sieht einige chinesische Strassenarbeiter und viele chinesische Maschinen und Fahrzeuge. Das hier ist das Baustellenbüro, nicht die chinesische Botschaft:

Limon ist von grosser Wichtigkeit für den Export, legen hier neben wenige Kreuzfahrtschiffe die Frachtschiffe für Bananen und andere Exportschlager an.

Nach der Erkenntnis, dass hier an der Karibikküste wohl noch immer Regenzeit ist und wir damit wohl kaum mit türkisblauem Wasser und dunkelblauem Himmel rechnen können, hat uns im Aussteiger- & Surfspot Puerto Viejo ein gutes Essen bei stimmiger Reggaemusik wieder positiv gestimmt.

Das nächste Quartier liegt wieder am Rand eines Regenwaldes: komfortable Holzhütten auf Stelzen, origineller Dschungelsound die ganze Nacht inklusive. Und so um 5:30 Uhr rechnen wir mit dem Bio-Weckdienst der Brüllaffen.

Aber natürlich gings zum Sonnenuntergang noch ans Meer. Das Wasser ist sehr warm, aber Baden ist aufgrund der starken Strömung nicht sinnvoll. Aber trotz des schlechten Wetters eine beeindruckende Stimmung!

La fortune in La Fortuna

In der Nacht hat es noch ein paar Mal geschüttet, aber heute hatten wir den ganzen Tag keinen Regen (das erste Mal seit 10 Tagen hier!) 👍.

Bei diesem Bungalow hatten wir bisher einen Coati (Nasenbär) und zwei fasanartige Vögel als Besucher, in Monteverde waren es die putzigen Agutis.

Für diesen Tag hatten wir noch keinen konkreten Plan und so wurde beim Frühstück im Hotel das heutige Programm geplant.

Unsere erste Aktivität war der Besuch einer Kakaoplantage mit einer Chocolate-Tour. Hier konnten wir von einem sehr engagierten Tourguide wirklich alles von der Kakao- Pflanze bis zur Schokolade erfahren. Natürlich inklusive Verkostung…

Danach ging es -nach einem Generationswechsel am Steuer – zu den hängenden Brücken.

Zum Glück habe ich kurzfristig noch auf eine guided Tour upgegradet, so hatten wir für ca 2,5 Stunden einen erfahrenen Tierscout an unserer Seite. Das Ergebnis ist beeindruckend, 3 Faultiere, 3 Schlangen, 3 Fledermäuse, eine Tarantel, ein Frosch und ganz viele wundervolle Vögel. Hier nun die schönsten Bilder dieser Tour:

Nach dem späten Mittagessen ging es zu einer der vielen Thermen am Fuße des Vulkans Arenal. Es ist vergleichbar mit unseren Thermen, aber alles outdoor und mitten unter üppigen Palmen am Beckenrand. Mit Bier und Cocktails an der Poolbar konnten wir diesen Tag perfekt ausklingen lassen.

Vom tropischen Regenwald zum Strand und dann in Berge

Nachdem uns heute wieder die Aras mit ihrem Krächzen geweckt haben brechen wir von unserem Quartier in Quepos auf.

Unser erstes Ziel ist der verschlafene Nationalpatk Rainmaker. Nach kurzer Fahrt waren wir dann das 2. Auto am Parkplatz (und viel mehr sind es auch nicht geworden). Der Park hat einige hängenden Brücken, einige Wasserstellen zum Baden, aber für uns ohne Guide kaum sichtbare Tiere.

Nach ca. 2,5 Stunden Wanderung in der tropischen Hitze fuhren wir zum Playa Herradura, einem kleinen Ort am Pazifik zum letzten Baden im Pazifik.

Einem ausgezeichneten Mittagessen am Strand folgte der Blick von der Brücke auf die bis zu 5m langen Krokodilen. Ein Einheimischer fütterte einige Krokodile mit einem toten Nasenbär.

Durch unseren ausgedehnten Badeaufenthalt kamen wir dann erst bei Einbruch der Dunkelheit, leichtem Regen und einem sehr starken Sturm in Monteverde an.

1400 m Meereshöhe, 10 Grad kälter und eine ganz andere Klimazone haben uns alle ziemlich geschafft und so sind wir recht früh ins Bett gegangen.

Corcovado – ein Traumtag im Nationalpark

Nach der ersten Nacht in unserem Beachbungalow mit Strom fürs Licht und zwei Ventilatoren aus einer Autobatterie ging es um kurz nach 7 Uhr mit unserem Guide los. Dieser Park ist etwas ganz besonderes, es kommen pro Tag nur 50-100 Gäste.

Unser Bungalow

Und so gingen wir mit dem Guide rund 7 Stunden, machten an schönen Plätzen, wie zB einem kleinen Wasserfall Halt um uns etwas zu erfrischen. Die fast 30 Grad mit der extrem hohen Luftfeuchtigkeit haben wir aber alle gut geschafft und so wollen wir einige unsere gesehenen Tiere hier zeigen.

Die hunderten Giftschlangen an denen wir knapp vorbei marschierten haben wir nicht fotografiert, vor allem weil wir sie auch nicht gesehen haben. 😊

Leider oder Gott sei Dank haben wir keine Pumas gesehen. Laut Guide töten die Viecher doch den einen oder anderen Menschen hier.

Nach der anstrengenden Wanderung verbrachten wir den späten Nachmittag und Sonnenuntergang an unserem Strand unserer Lodge.

Weil mittlerweile in unserem Bungalow nach dem Wasser auch einer der Ventilatoren ausgefallen ist (wird eine heisse Nacht bei Andrea und mir), hat uns der Lodgemanager eine Flasche Sekt spendiert.

Das ausgezeichnete Abendessen lässt nicht vermuten, dass wir so fern ab der Zivilisation sind.

Erster Tag beginnt

Durch die Zeitverschiebung ist 6:45 Uhr für das Frühstück gemütlich.

Heute mittags geht es nach dem kurzen Inlandsflug mit dem Leihauto zur ersten Lodge in den Regenwald, und so werden wir hoffentlich hinfinden:

Once in Puerto Jimenez, you can get to Lookout Inn Lodge in Carate by continuing south to the gas station and turning right. Follow the road for 1 – 1,5 hour  and you’ll come to a beautiful stretch of road with the ocean on your left fronted by beautiful almond trees, and the rainforest jungle on the right. From here you will find local signs advising you to that you’re getting close to our beach and rainforest eco lodge. Keep your eyes open for the immaculately landscaped gardens. The Inn sits on the side of the hill and all who pass by wonder how it ever got built!

Mal schauen wieviele Kilometer so in 1 – 1 1/2 Stunden gefahren werden können.

Strom und Wlan im Zimmer sowie heisses Wasser beim Duschen werden dann eh überbewertet 💪

Anreise

Die Anreise hat perfekt funktioniert, der Flug über den grossen Teich bot mit 12:15 Stunden Gelegenheit das Lufthansa Entertainment-System voll auszureizen. Endlich mal die Chance ein gesamtes Hörbuch auf einen Sitz (!) zu verschlingen. Aber diese Chance haben wir dann doch leichtfertig vertan 😊

Hier hat es jetzt um 21 Uhr noch 25 Grad, bei euch zu Hause ist es 4 Uhr. Wir werden nun mal schlafen, damit wir morgen früh rechtzeitig zu unserem Inlandsflug kommen.

Interessante Darstellung von Amerika